Das ist der Blog von Elke Bürger. Hier finden Sie alles, was es über ihre musikalischen Aktivitäten zu wissen gibt!
Ein Herzensthema

Wer mein „Duo Ané“ kennt, kennt auch unsere Konzertlesung „Was wäre, wenn Weihnachten…?“ mit Felix Weise als Sprecher, die es seit 2023 gibt.
Seitdem ist diese Konzertlesung für uns etwas sehr Besonderes geworden. Jeder Abend hat seine eigene Stimmung, seine eigene Tiefe, seine eigene Begegnung mit dem Publikum. Und jedes Mal spüren wir neu, dass dieser Abend Menschen erreicht.
Vielleicht gerade deshalb, weil er nicht einfach das erfüllt, was man zunächst mit Weihnachten verbindet. Es geht darin nicht um Weihnachtslieder und Frohsinn allein, nicht um festliche Oberfläche und vertraute Stimmung. Uns hat an diesem Programm von Anfang an etwas anderes interessiert: der Blick auf das, was im Alltag oft untergeht. Auf das Zwischenmenschliche. Auf die feinen Verschiebungen in der Wahrnehmung. Auf die Frage, warum Menschen so sind, wie sie sind, warum sie reagieren, wie sie reagieren, und was sich verändert, wenn wir bereit sind, genauer hinzusehen.
In den Texten und in der Musik von Was wäre, wenn Weihnachten…? geht es genau darum. Um Geschichten, in denen Menschen einander verfehlen und trotzdem nach Nähe suchen. Um Missverständnisse, Verletzlichkeit, Sehnsucht, Überforderung, Erinnerung. Um die Fähigkeit, wahrzunehmen. Um den Wunsch, zu verstehen. Und vielleicht noch mehr: um die Bereitschaft, verstehen zu wollen.
Gerade darin liegt für uns der Kern dieses Abends. Denn Verstehen ist nichts Abstraktes. Es beginnt oft in einem kleinen Moment: in einem zweiten Blick, in einem anderen Hören, in dem Entschluss, einen Menschen nicht vorschnell auf seinen ersten Eindruck festzulegen. Daraus kann etwas entstehen, das über den Augenblick hinausweist: ein Gespräch, ein neuer Gedanke, manchmal sogar so etwas wie echter Diskurs.
Für uns als Duo ist das auch künstlerisch ein ganz wesentlicher Punkt. Musik lebt von Wahrnehmung. Gerade in der Kammermusik geht nichts ohne dieses genaue Hören: aufeinander achten, reagieren, Raum geben, aufnehmen, antworten. Zwischen Klarinette und Akkordeon entsteht Musik nicht einfach nebeneinander, sondern im Miteinander. Im Hören. Im Timing. Im Vertrauen darauf, dass Kommunikation nicht erst mit dem Wort beginnt, sondern schon im Klang, im Atem, in der Stille dazwischen.
Deshalb war uns Was wäre, wenn Weihnachten …? immer mehr als ein saisonales Programm. In den vergangenen Auftritten ist uns immer deutlicher geworden, dass das, was uns darin beschäftigt, nicht nur für diese eine Zeit im Jahr Bedeutung hat. Die Fragen, die wir dort stellen, tragen weit darüber hinaus. Sie gehören in den Alltag. In unsere Begegnungen. In unser Hören aufeinander. In die Kunst. Und in das, was Kunst in uns auslösen kann.
Aus dieser Erfahrung heraus ist Was wäre, wenn …? entstanden.
Für uns ist das eine Weiterentwicklung. Ein neuer Raum für dieselben wesentlichen Fragen. Ein Raum, in dem wir gemeinsam weiterdenken, weiterhören, weiter erzählen können. Über das, was uns als Künstlerinnen beschäftigt. Über das, was uns im Menschlichen berührt. Und über das, was im Alltag oft übersehen wird und doch so viel in Bewegung setzt.
Wir freuen uns sehr, diesen Weg weiterzugehen.
Hier geht es zur Projektseite von WAS WÄRE WENN:
Und mich freut es, wenn ihr mal vorbeischaut, euch anregen lasst, nachdenklich werdet und mit uns ins Gespräch kommt!
Mendelssohns „Lobgesang“ in der Markuskirche Stuttgart

Liebe Interessierte!
Ich habe ganz versäumt, von meinem letzten Orchesterkonzert zu berichten! Nu isses leider schon rum🤷♀️ Hier ein paar Eindrücke, es war großartig!




Der frühe Vogel…
So ein schöner morgendlicher Übeort! Die Annakirche in Benningen am Neckar, gleich bei mir um die Ecke. Ich habe das Glück, dort üben zu dürfen- das entspannt das Nachbarschaftsklima im Mehrfamilienhaus enorm!😉


LIVE-RADIOGOTTESDIENST AUF SWR4 AM DREIKÖNIGSTAG
https://share.ard-zdf-box.de/s/Ac4ZWaQA7NzwkPS
Live aus UNSERER Kirche! Ich bin auch beteiligt mit Text und Musik. Und die Band SET4, ebenfalls aus Benningen!

Was wäre, wenn Weihnachten…?

Liebe Freunde von D’Ané, Musikliebhaber, Kulturbegeisterte und Liebhaber weihnachtlicher Stimmung!
Im dritten Jahr in Folge bringen wir die Konzertlesung „Was wäre, wenn Weihnachten…?“ zur Aufführung. Mit dabei ist wieder unser Sprecher Felix Weise, dieses Jahr sozusagen Gastgeber in der Auferstehungskirche in S-Rot.
Kommt und lasst euch inspirieren, weihnachtlich einstimmen und auch nachdenklich machen durch wundersame Wesen der Weihnacht und einfühlsame Lichtstimmungen, verwoben mit der Musik von D’Ané!
Am Vierten Advent um 17:00 Uhr!
Treue
Nachdem ich mich in den vergangenen zwei Monaten um mich und meine Gesundheit gekümmert habe, bin ich jetzt erholt, gut gelaunt und mit frischer Energie in den Arbeitsalltag gestartet.
Auch meine Klarinetten waren nicht beleidigt, und so gab es auch schon eine sehr produktive Probe mit D‘Ané.
Wir sind auf der Hochzeitsmesse im Schoss Ludwigsburg am 18./19.10.2025 vertreten! Seht und hört uns dort👍
Weiteres zu D‘Ané unter:




Es gibt Arbeit!
Wir sind wieder on Tour: morgen spielen ich und meine Klarinetten zum ersten Mal mit dem neuen Kantor der Markuskirche, Lukas Nagel. Jetzt geht’s zur Probe, und wir sind schon ganz gespannt!

Übeflash am Wochenende

Endlich, nach 15 Jahren D‘Ané, sind wir in Planung und Vorbereitung auf unsere erste CD!
Eines unserer geplanten Werke ist „Tema con Variazioni“ von Jean Françaix, und wie viele französische Werke klingt auch das mit Akkordeon ganz großartig!
Heute kam ich so richtig in einen Flow und bin aus meiner Übesession total beglückt wieder aufgetaucht. Suchtgefahr!
Wenn ihr wissen wollt, wie’s bei D‘Ané weitergeht, folgt uns: http://duoane.com
Endlich wieder Südmusik!

Hier, im Markusviertel in Stuttgart, ist die Wiege von D‘Ané. Und nun, 15 Jahre später, performen wir hier erneut!
Mehr erfahrt ihr unter
Tücken der Akquise
Aufträge für Konzerte fallen in der Regel nicht vom Himmel, sondern es erfordert viel Arbeit und Recherche, bis Künstler und Auftraggeber zueinander finden.

So ergab es sich heute, dass ich unfreiwillig im Dunkeln von Marbach über den Neckar rüber nach Benningen laufen musste, weil ich -die Bahnfahrt am Handy nutzend- meine Haltestelle verpasst habe.
Aber meine 10000 Schritte hab ich heute geschafft!
Wozu das Ganze? Bleibt auf dem Laufenden und folgt mir und Janina Rüger-Aamot auf http://duoane.com